Routinen Unterbrechen

Routinen unterbrechen

Viele Ereignisse in unserem Leben hinterlassen in unserem Gedächtnis einen bleibenden Eindruck. Etliche davon sind uns unangenehm, denn sie lösen in uns Gefühle von Schmerz, Angst, Zorn etc. aus. Am liebsten würden wir sie aus unserer Erinnerung tilgen, doch das gelingt (glücklicherweise) fast nie. Die Erinnerung an sich stellt auch nicht das eigentliche Problem dar, vielmehr möchten wir die schrecklichen Gefühle vermeiden, von denen wir jedesmal heimgesucht werden, wenn ein übles Erlebnis uns einholt. Hier gelingt uns ein genialer, aber verhängnisvoller Trick: Wir drosseln die Energiezufuhr für unser Empfinden.

Der Trick, einmal angewandt, bewährt sich, denn er läßt sich ja immer wieder aufs neue aus dem Hut zaubern und ist auf viele (oder sogar alle) Situationen und Lebensbereiche übertragbar. So nimmt es nicht wunder, daß wir diese Entdeckung universell einsetzen. Schon bald ist diese Vorgehensweise zum Automatismus geworden: Dem Emotionsschema ist eine Fülle von Verhaltensmustern gefolgt. Das vitale Empfinden bleibt dabei auf der Strecke.

Das ständige, gewohnheitsmäßige Droseeln der Energie führt im Laufe der Zeit zu bleibenden Verengungen (Spasmen) und weiteren Deformationen der Energiekanäle (Meridiane und Chakren). Der freie Energiefluß wird gehemmt, es kommt zu Stauungen. An einigen Stellen im Energiekörper ist Energie im Überfluß vorhanden, an anderen herrscht erbarmungswürdiger Mangel. Das Paradebeispiel für Disharmonie. Diese Disharmonie bekommen wir dann - mit etwas zeitlicher Verzögerung - durchaus zu spüren: zunächst in einem seltsamen, nicht greifbaren Unbehagen (solange das Empfinden noch einigermaßen intakt ist). Dann häufen sich Mißgeschicke (z.T. Unfälle), die nicht selten einander insofern ähneln, als wollten sie in ihrer Muster-(!!)gültigkeit unsere (Verhaltens-) Muster spiegeln. Schließlich erreichen die Auswirkungen der fehlenden Energie unseren Körper und manifestieren sich in Wehwehchen, Gebrechen und Krankheiten. Auch hier lassen sich Entsprechungen beobachten und Rückschlüsse auf die geschädigten Bereiche im Energiekörper ziehen.

In der Energiearbeit wirken wir harmonisierend auf die Energiesysteme ein und weiten die Spasmen der Kanäle. Bleiben die Denk-, Verhaltens- und Emotionsschemata allerdings in Amt und Würden, kann der Genesungsprozeß logischerweise nicht von Dauer sein. Das Ändern der Prioritätenliste zu Gunsten des Empfindens und zu Ungunsten der Routinen ist daher - zumindest langfristig - unverzichtbar. An dieser Stelle setzt die Musterbearbeitung an. Etablierte Routinen werden hier demaskiert, sogar recht zielsicher unter Zuhilfenahme des astrologischen Horoskops. Hier sind unsere Potentiale ablesbar, sowohl im positiven Sinn (Chancen) als auch im negativen (Verstrickungen als Konsequenz des Energiedefizits).

Die Furcht vor der Auseinandersetzung mit gemiedenen Lebensthemen wird in der Behandlung energetisch gedämpft, und jetzt - zurück im Alltag - kommt eines Tages die Gelegenheit in der wir uns einmal anders entscheiden, der Furcht Paroli bieten und die Allmacht des Musters brechen. Dann meldet sich - mit jedem vom Thron gestürzten Muster ein wenig mehr - das Empfinden allmählich zurück und mit ihm all die Segnungen des erweiterten Bewußtseins, die wir so lange haben entbehren müssen.

Die Dauer der Sitzung beträgt ca. anderthalb Stunden.