Peter Quednau

Peter Quednau

Anfang der achtziger Jahre kam ich während meines Studiums der katholischen Theologie (aber nicht in dessen Rahmen) unverhofft mit Einflüssen in Kontakt, die die engen Grenzen meines bis dato gültigen Weltbildes aufzuweichen vermochten. Die Attacken dieser Einflüsse auf mein Weltbild zielten vor allem auf meine Neigungen ab, gesellschaftlich etablierte Beschreibungen der Welt und ihrer Ordnung zu übernehmen (z.B. seitens der Kirche), mich ihnen anzuvertrauen und unterzuordnen.

Der maßgeblichste Teil der erwähnten Einflüsse entstammte dem literarischen Werk von Carlos Castaneda. Von dessen großteils episodenhaften Schilderungen über seine Begegnung mit (und die Lehrzeit bei) seinem Lehrer, den er "Don Juan" nennt, wurde ich nachhaltig aufgefordert, mich selbst und die Welt, die mich umgibt, nun endlich nach eigenen Maßstäben zu erforschen.

Man kann Castaneda nicht vorwerfen, er habe ein umfassendes System zur Erforschung der (Anders-) Welt vorgestellt. Was er allerdings bei mir bewirkt hat und nach wie vor bewirkt, ist, die Neugier, den Durst auf "die Welt dort draußen", wie er selbst es gelegentlich nennt, oder "die Unendlichkeit" mit ihrem unerschöpflichen Facettenreichtum zu wecken.

Eine ganze Palette dieser Facetten habe ich dann - gemeinsam mit meiner Frau Brigitte - seit unserer Ausbildung zu Spirituellen Heilern bei Martin und Liliane Vogel aus St. Gallen / Schweiz entdeckt. Die dort gefundenen Inhalte, die erst durch die Praxis im Alltag zu Wissen werden, bemühe ich mich nun seit Mai 2008 auch profesionell weiter zu geben, wobei ich mich der Unterstützung meiner Frau Gemahlin erfreue.

 

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